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MixiTV Test GPS Laufuhr Garmin Forerunner 15

Nach 4-Wochen Test der Forerunner 15, bin ich mir sicher, dass dies die optimale Laufuhr für mich ist. Sie ist gleichzeitig Fitnessarmband und GPS-Laufuhr in einem, ohne dass man irgendwelche Kompromisse eingehen muss. Aber der Reihe nach:

Nach dem Öffnen der Verpackung hatte ich folgendes in der Hand.
1. Die GPS-Laufuhr
2. Ein Pulsgurt (Es gibt die Uhr auch ohne Gurt!)
3. Ein Verbindungskabel
4. Anleitung in vielen Sprachen

Auf dem Deckblatt der Anleitung steht alles Wichtige:
1. Gerät laden
2. Pulsgurt anlegen
3. Uhr starten und trainieren
4. Verbinden mit Rechner/Internet

Und es ist wirklich so einfach!

Zuerst habe ich die Uhr ca. 1 Stunde über USB aufgeladen., dann angezogen und raus gings zum ersten Lauf. Außen an der Uhr gibt es vier Tasten, die rechts oben ist andersfarbig und zum Starten. Nach dem drücken kommt eine kurze Meldung, dass der Pulsgurt erkannt wurde und GPS gesucht wird. Nach ca. 5-10 Sekunden war das  GPS erkannt und er fragt starten. Nochmals draufdrücken und die Uhr läuft. Beim Rennen kann man die groß geschriebenen Werte auf der Uhr sehr gut erkennen. Es werden immer 2 Werte gleichzeitig angezeigt. Mit der Taste rechts unten kann man auf die Anzeige wechseln die man will. Zum Beispiel Puls oder Pace (Geschwindigkeit) oder Entfernung usw.

Die Uhr liegt angenehm am Arm rutscht nicht und man spürt sie eigentlich gar nicht.
Nach jedem Kilometer gibt es ein kleiner Piepser und es wird die letzte Pace angezeigt. Das heißt es zeigt an wie viele Minuten man für den letzten Kilometer gebraucht hat.

Am Schluß des Laufes stoppt man die Uhr und es werden einem die verschiedenen Werte aufgelistet. Die Uhr speichert die letzten Läufe und man kann jederzeit die Werte nochmals über das einfache Menü sich anzeigen lassen.

Zu Hause halte ich die Uhr und den Pulsgurt kurz unter das kalte Wasser, damit der Schweiß keine Spuren hinterlässt. Da alles wasserfest ist, gibt es damit keine Probleme.

Jetzt war es Zeit die Software Garmin Express runter zu laden und zu installieren. Dann steckt man  die Uhr in die Halterung des Übertragungskabels und verbindet Sie mit dem PC. Garmin Express erkennt sofort wenn es neue Updates für Garmin-Geräte gibt. Da es ständig Verbesserungen gibt, ist das eine tolle Sache. Außerdem werden die Daten auf Wunsch mit Garmin Connect synchronisiert.

Bei Garmin Connect werden unter anderem alle Daten vom Joggen und der täglichen Bewegung übersichtlich dargestellt. Außerdem wird man angenehm motiviert durch Auszeichnungen, wie zum Beispiel „Sie haben eine neuen Rekord: Schnellster Lauf“. Wer will kann seine Daten auch mit einem oder mehreren  Bekannten teilen und dann wie bei einer Laufgruppe miteinander vergleichen und sich gegenseitig motivieren. Auch wenn man niemand kennt, gibt das System interessante Möglichkeiten.

Nach dem Synchronisieren zieht man die Uhr wieder an, da Sie ja gleichzeitig eine Fitnessuhr ist. Das heißt im Normalen Betrieb zeigt Sie groß die Uhrzeit und darunter die Schrittanzahl des Tages und wie weit man sein Tagesziel erreicht hat. Wenn man einmal zu lange sitzt, gibt es ein dezenten Piepser und auf der Uhr steht unter der Uhrzeit „LOS!“. Dies ist als Erinnerung gedacht, damit die Füße wiedermal richtig durchblutet werden

Ich habe den Eindruck, dass die Genauigkeit des Schrittzählers sich gegenüber der VivoFit sich nochmals verbessert hat.
Auch die Verbindung der Uhr zum Datenkabel ist richtig gut geworden. Beim alten System hatte ich immer Probleme die Kontakte zu treffen. Hier klickt man die Uhr einfach in die Halterung und es passt.

Beim kleineren Modell „Forerunner 10“ wurde teilweise die Akkuzeit bemängelt. Bei der 15er sehe ich hier keine Probleme mehr. Ich habe innerhalb 5 Tagen die Uhr immer getragen und dazwischen 3 Laufeinheiten von 30-60 Minuten gemacht. Dennoch zeigte die Uhr ein noch fast vollen Akku.

Negativ viel mir nur auf, das an einem meiner 3 Rechner die Uhr nicht über USB gefunden wurde, bei den anderen beiden Rechner gab es keine Probleme.
Des weiteren ist es keine Multisportuhr. (Radfahren, Schwimmen). Vermutlich gibt es bald eine entsprechende Version. Auch kann man keine komplexe Trainingssysteme abspeichern, dies hatte ich bei älteren Geräten, nutzte dies aber nie.
Fazit:
Für mich, der Wert auf regelmäßige Fitness legt und 1-3 Läufe in der Woche joggt aus Spaß und mit dem Gedanken auch mal ein (Halb-)-marathon zu laufen ist die Uhr optimal. Ich hatte noch nie so eine günstige Laufuhr, die alles macht was man will ohne Menüdschungel! Absolute Kaufempfehlung!

Gerade gesehen, das es auch noch ein Fußsensor gibt, auch Interessant!

           

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